Montag, 30. April 2007

Warten in Palomaret und fliegen in Buenos Aires 29.04.07

Bei Westwind ist es hier immer schwierig zu fliegen. Nicht nur, weil es an unserem Hausgelände nicht geht, sondern weil die Wetteragen meist böigen, schwer einschätzbaren Wind mit sich bringen. So auch gestern. Ab mittags sollte eigentlich süd vorherrschen, und wir standen dementsprechend in El Palomaret mit ca. zehn anderen Piloten und warteten vergeblich, dass es dreht. Zum Einsatz kam nur der kleine Schirm.


Auf dem Heimweg kam uns die Idee bei einem Hügel in der Nähe vorbeizuschauen, den man nach der dortigen Urbanisation "Buenos Aires" nennt. Der Hang wurde vom Südwind, der bei uns wehte gut angeblasen und wir studierten zuerst, wo die Modellflieger Steigen hatten.



Danach konnten wir uns teils ganz gut halten und auch Alex, Guido und Timo kamen noch zum Fliegen.

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Samstag, 28. April 2007

Sonne, Strand und Schirm

Das Aufstehen hat sich nach der nächtlichen Didgeridoo- und Bongoparty etwas verzögert. Nach dem Frühstück stand der Windsack immer noch auf SO, trotzdem nutzten wir den Wind, um am Startplatz Aufziehübungen zu veranstalten und ein bisschen herumzuspringen. Irgendwann wurden die Ablösungen jedoch so stark, dass wir zum Strand umzogen. Die ursprüngliche Idee, nach El Palomaret zu fahren war schnell begraben, als wir sahen, welche Wolkentürme im Gebirge wuchsen. Guido und Timo haben beim rückwärts Aufziehen der Sand gepflügt, während ich fast 50 Fotos und einige Videos aufgenommen habe.

Heute war der 7. Tag im April, an dem ich in Santa Pola nicht geflogen bin.

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Freitag, 27. April 2007

Nordwand! Go south, young man! 27.04.07

Heute vormittag Regen! Es schien nicht mehr aufzuhören. Gegen 16 Uhr endlich trocken und NO- Wind. Timo und ich gingen zum Startplatz, um den Rückwärtsstart zu üben. Er hatte das richtig gut drauf. Ich zog los Richtung Nordwand, während Timo mit dem Gleitschirm spielte. Arschknapp, schaffte ich es an der Wand nochmal hochzukommen. Dort Höhe zu machen war nicht schwer, jedoch die beiden Versuche wieder am Startplatz zu landen musste ich abbrechen. Wieder an der Nordwand zurück kam mir plötzlich Timo entgegen, der es auch nicht mehr am Start ausgehalten hatte.

Leider reichte es von der Höhe nicht mehr zu mir und er landete unten, wo ich ihn nach dem Einlanden abholte. Danach hatten wir bei schwachem ONO noch ein paar schöne Flüge, bis wir beide absoffen und ich meiner Lieblingsbeschäftigung "Berg- hochlaufen" nachgehen konnte, um das Auto zu holen.
Danach sind wir noch zur Bodega, und jetzt sitzen wir gut gelaunt bei ein paar Caipies und schauen uns die Paragliding- Videos von Alex an.
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Traumbedingungen zum Fliegen 26.04.07

Es war mal wieder ein super Flugtag! Um 12 Uhr bin ich zum Startplatz und es empfing mich guter Wind aus ONO . Während Joachim und seine Kollegen sich mit Aufziehübungen die Zeit vertrieben startete ich.




Gleich rüber zur Nordwand! Dort ging es richtig gut hoch, und schwupps, war ich schon in der Wolke.


Gegen 13 Uhr tauchte Guido auf, der heute länger geschlafen hat. Er hat heute nur einen Flug gemacht. Über 5 Stunden lang! Danach noch als Krönung Toplanding.


Nach einem gemütlichen Kaffee auf der Terrasse hat es mich doch nochmal gepackt, und ich bin kurz nach 7 Uhr wieder gestartet. Fast alleine am Hang hatte ich die Möglichkeit ein bisschen rumzuprobieren. Dabei hab ich dieses Foto geschossen:

Auf den ersten Blick nicht besonders, aber da hab ich schon eine Viertelstunde (!) am Startplatz gelegen, den Kopf auf einem Stein (sonst war es zu anstrengend) und hab meinen Gelben Blitz über mir betrachtet. So konstant war der Wind schon lange nicht mehr. Ein Traum! Das war, wie Fliegen am Boden.



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Donnerstag, 26. April 2007

Licht ins Dunkel

Hola Lucian, vielen Dank für die Erklärung. So jemanden, wie dich bräuchten wir hier noch. Mein Nachbar verkauft gerade sein Haus, wie wär´s?

Also, so ungefähr kam meine Vorstellung ja hin, aber da gibt es noch ein paar Ungereimtheiten (komme mir vor, wie Inspector Colombo):

Mein Nachbar Ruben hatte von seiner Wetterstation folgende Werte:

21.04.07 1002 hPa, Wind max. 33,8 km/h

22.04.07 1005 hPa, Wind max. 35,4 km/h

23.04.07 1006 hPa, Wind max. 32,2 km/h

24.04.07 1006 hPa
,
Dazu der Graph vom 21.04.07, den man auf Wonderground.com bewundern kann.
Entweder in unserer Vorstellung ist ein Fehler, oder Ruben hat ein Loch in der Dose.
Ich gehe schnell ´nen Flug machen. Die Bedingungen sehen grad super aus.
Bis später!

Dienstag, 24. April 2007

Ratlos in Santa Pola

Heute perfekte Bedingungen! Um 12 Uhr gingen wir pfeifend zum Startplatz. Ein paar Ablösungen verstärkten den Ostwind, der auf allen Windanzeigern deutlich zu sehen war. Euphorisch haute ich mich raus und stand nach 3 unruhigen Minuten am Boden. "Macht nichts!", dachte ich mir und kletterte den Hang schwitzend hoch. Das ganze Spiel machte ich heute 4 (vier) mal. Was ist hier eigentlich los? Seit 4 Tagen springe ich in der Luft herum, wie ein wild gewordener Flummi. Heute fängt der Gelbe Blitz ( mein derzeitiger Interims- Flugbegleiter, ein P25 ! DHV1) vor der Kante zu klappen an, als würde ich eine Südkante aufsoaren bei Nordwind. Die Bedingungen sahen überall hervorragend aus. Sogar die Vorhersage stimmte, ONO- Wind. Oben kam eine Ablösung nach der anderen an, die einen aus dem Stand hoch hob, und unten war es windstill.

Ich habe versucht, mein kleines Modell zu erstellen: Unten ein Kaltluftsee bis fast zur Hangkante, auf der der warme Ostwind aufgleitet. Dieser wird also nicht durch den Hang nach oben abgelenkt und es gibt keine Aufwärtskomponente. Das erklärt auch, dass ich gestern zwar nicht vorwärts, aber seltsamerweise auch nicht aufwärts geflogen bin. Die Turbulenzen bestanden sowohl aus thermischen Ablösungen, als auch aus Wirbel zwischen den Luftschichten.

Guido haben seine ersten beiden Flüge nicht begeistert.
Wenn Du das Bild anschaust kommst Du doch bestimmt auch nicht auf "TURBULENZEN", oder?


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Montag, 23. April 2007

Föhn in Santa Pola

Seit dem Aufstehen Wind über 30 km/h und in Valencia immer noch Flaute!
Eigentlich hatte der Wind schon brav von NO auf O gedreht, aber die Schaumkronen auf dem Wasser verrieten, dass die Windstärke zu gut für mich war. Frei nach dem Slogan: "Ist er zu stark- bist du zu schwach" hab ich mich dann erst am Abend nach vorne gewagt, nachdem ein Airwave mit seinem Piloten am Startplatz aufgetaucht war. Gut 5 Minuten sind wir beide dagestanden und haben auf ein "Startfenster" gewartet. Das Meer war ruhig und die Anzeige von Rubens Wetterstation meldete 24 km/h. Mir war schon klar, dass der Gelbe Blitz seinen Namen eigentlich nicht zurecht hat, weil es eigentlich eine langsame Kiste ist, aber der Start schien mir im Moment das größte Problem zu sein. In einem günstigen Augenblick zog ich den Gleitschirm auf und startete. Ein paar dynamische Kurvenwechsel vor dem Startplatz, um nicht gleich zu viel Höhe zu bekommen- alles sah normal aus. Ich flog ruhig geradeaus und stieg sofort. Plötzlich wurde die Luft deutlich wärmer und ich begann rückwärts zu fliegen. Kein nettes Gefühl, aber alles fühlte sich noch sehr ruhig an. Ich bescheunigte und stand immer noch in der Luft rum. Nachdem ich die Ohren angelegt hatte und wieder etwas gesunken war kam auch langsam die Vorwärtsfahrt zurück. Weiter draußen, dachte ich ist es einfacher vorwärts zu kommen, und unten lässt es sich bei dem Wind besser landen.

Also eierte ich langsam Richtung Strand. Sobald ich aus dem Beschleuniger ging flog ich wieder rückwärts, und ansonsten ging es nur runter. Ich fand mich mit der Vorstellung ab, unten zu landen. Ein paar Meter vor dem Boden wurde es etwas unruhig, gefolgt von einem starken Sinken. Am Boden bemerkte ich dann absolute Windstille.??? Ich raffte meinen Schirm aus dem Gebüsch und machte mich auf den Weg nach oben. Auf halbenWeg sah ich den Airwave über mir, der genau so rückwärts flog. Nach Beschleunigereinsatz landete er dann auch unten.

Was zu beweisen war.



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Sonntag, 22. April 2007

Nordostwind ohne Einschlag

Heute morgen weckte uns das Prasseln der Regentropfen. "Fängt ja gut an", dachte ich mir. Aber nach dem Frühstück kam die Sonne wieder raus und der Spuk war vorbei. Der Nordost peitschte immernoch den gegenüberliegenden Hang hinauf und nach dem gestrigen Erlebnis hatte ich momentan keine große Lust auf NO- Wind. Aber gegen 14 Uhr wurde es ruhiger und ich ging zum Startplatz "Freiheitsstatue machen" (Wind messen). Überraschend wenig, gerade mal 24 km/h spitze! Na ja, da kann ich ein bisschen mit dem Schirm rumspielen, Groundhandling nennt sich das in neudeutsch.
Nach ein paar Minuten hatte ich ein gutes Gefühl, was den Wind betraf und startete (ich habe doch was von gestern gelernt) nach Norden. Nach ruhigem, aber recht erfolglosem Fliegen über der Kante wechselte ich nach oben vor die Häuserreihe meiner Nachbarn, wo ich vor dem letzten, mehr nach Norden ausgerichteten Teil etwas Höhe machen konnte. Auf meinem Rückweg zum Startplatz sah ich Guido, der gestern angekommen war beim Auspacken seines Paragliders
.Nachdem ich höher war als gestern traute ich mich rüber zur Nordwand zu fliegen. Drüben angekommen war es kein Problem hoch zu kommen, aber mir war schnell klar, dass es bei der Nordkomponente kein Zurück mehr geben wird. Nach ein paar Metern mehr Höhe versuchte ich es trotzdem und konnte mich mit wenig Groundspeed von Fels zu Fels hangeln und ganz überrascht nach erneutem Aufsoaren vor unseren Häusern doch die notwendige Höhe für ein Toplanding erkämpfen. An der Brandung unten am Strand von Los Arenales sah man gut, wie stark der Wind doch sein musste. Lustigerweise wurde heute der Americascup im 180 km entfernten Valencia wegen Windmangel erneut verschoben.

Für morgen hab ich Hoffnung auf gute Bedingungen, damit auch Guido das Hangsoaring in Santa Pola ausprobieren kann.

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Nordostwind 21.04.07

Der Tag hatte so schön angefangen. Ein gutes NO- Lüftchen versprach angenehme Flugbedingungen. Als ich zum Startplatz kam waren zwar immer wieder stärkere Böen zu spüren, die Bedingungen schienen aber gut. Ich startete und schlug direkt die Richtung zur Nordwand ein. Erster Fehler! Ich hätte zuerst vor dem Startplatz Höhe machen sollen, denn schon vor der Urbanisation El Faro soff ich kläglich ab, während der Nordostwind kräftig von hinten anschob. Danach dann gleich zwei wichtige Grundsätze missachtet:
1. lande nie mit Rückenwind!
2. lande nie in unwegsamen Gelände!
und kräftig eingebombt. Beim Hochlaufen (ja, konnte ich noch) tat mir zwar alles weh, jedoch außer Schürfwunden und einem dicken Knie ist nichts passiert. Glück gehabt! Hätte auch anders laufen können. Als ich wieder oben war zeigte mein Windmesser Spitzenwindgeschwindigkeit von 38 km/h. Das war´s dann für heute!

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